Universität

Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main

Das HHG-1966:

Die Ordinarienuniversität der 1950er und 1960er Jahre

Hauptgebäude der Universität (Jügelhaus), Juni 1958

1953 steigt das Land Hessen in die finanziellen Verpflichtungen des ehemaligen preußischen Staates für die Hochschule ein. Damit wird wird die Goethe-Universität eine Landesuniversität.

Zudem wird die Lehrerausbildung stärker mit den Fachwissenschaften verknüpft, indem die bisherige Hochschule für Erziehung als Abteilung für Erziehungswissenschaften (AfE) in die Universität integriert wird.

Nachhaltige Veränderungen gibt es in den Folgejahren bei den Entscheidungsstrukturen der Universität: Hat bislang allein die Versammlung der ordentlichen Professoren (Lehrstuhlinhaber, Ordinarien), in Abstimmung mit dem zuständigen Ministerium, über die Entwicklung der Universität befunden und entschieden, sorgt das Hessische Universitätsgesetz vom 12. Mai 1970 für direkte Mitbestimmungsrechte aller Statusgruppen (Gruppenuniversität). Siehe hierzu im Detail:

Corina Sargk, Hochschulpolitik und Hochschulgesetzgebung
in Hessen in den 1960er und 1970er Jahren, 2010

Gruppenuniversität

Für die folgenden rund 30 Jahre fungiert die Universität als Gruppenuniversität.
Statusgruppen: Professoren, wissenschaftliche Mitarbeiter, Studierende, Sonstige Mitarbeiter

Gründung18. Oktober 1914[1]
OrtFrankfurt am Main
Bundesland Hessen
Land Deutschland
PräsidentinBirgitta Wolff[2]
Studierende46.325 (WS 2019/20)[3]
Mitarbeiter5.126,53 (VZÄ, Dezember 2018)[4]
davon Professoren580 (VZÄ, Dezember 2018)[4]
Jahresetat644,6 Mio. € (2018)[4]
NetzwerkeDFH[5], German U15
Websitewww.uni-frankfurt.de