Organe + Regelungen

A. Die Akademische Verwaltung der Universität

I. Rektor

II. Prorektor

III. Konzil als satzungsgebender Versammlung

Mitglieder

  • Die ORDENTLICHEN PROFESSOREN
  • Die AUSSERORDENTLICHE PROFESSORE
  • 6 HONORARPROFESSOREN
  • 24 AUSSERPLANMÄSSIGE PROFESSOR
  • 44 PRIVATDOZENTEN
  • UND DER REKTOR ALS VORSITZENDER DES GREMIUMS

IVAkademischer Senat

Mitglieder

  • DER PROREKTOR
  • DIE FÜNF DEKANE
  • 7 WAHLSENATOREN
  • DER UNIVERSITÄTSRAT
  • MIT BERATENDEN STIMMEN: DER KURATORDER VORSITZENDE DES RATS DER ABTEILUNG FÜR ERZIEHUNGSWISSENSCHAFTEN, DESSEN VERTRETER UND EIN VERTRETER DER STUDENTENSCHAFT

V. Fakultäten

V. Dekane der fünf Fakultäten

VI. Universitätsrat

VII. Einen Sonderstatus hat die Abteilung für Erziehungswissenschaften (AfE) und deren Rat sowie der Vorsitzende dieses Gremiums

B. Die Kuratorialverwaltung (staatliche Verwaltung)

Kuratorium

Kurator

Vertreter des Kurators

Grundlage für die Tätigkeit dieser Organe ist das Hessische Hochschulgesetz aus dem Jahr 1966 und die Universitätssatzung, die allerdings in der Folgezeit niemals an dieses Gesetz angepasst worden ist.
Der Hochschule ist es erst am 30.01.2013 gelungen, eine Grundordnung („Satzung der Universität“ im Sinne des aktuellenn HHG zu verabschieden (UniReport – Satzungen und Ordnungen – 26.02.2013).

Gesetz-über-die-wissenschaftlichen-Hochschulen-des-Landes-Hessen«-von-1966

Kursorischer Überblick

Im Vergleich zum heutigen Hessischen Hochschulgesetz ist das damalige Gesetz erfreulich kompakt. Es umfasst 53 Vorschriften auf 12 Seiten. Aktuell regeln 102 Paragrafen auf 48 Seiten wortgewaltig und wenig benutzerfreundlich die Organisation der hessischen Hochschulen.

Das Gesetz besteht übersichtlich aus acht Abschnitten: Nach den Grundlagen folgen die Abschnitte über die Organe der Hochschule, den Lehrkörper und die Wissenschaftlichen Mitarbeiter, über die Studenten und Studentenschaft und über die Wissenschaftlichen Anstalten. Am Ende des Gesetzes stehen die dienstrechtlichen Vorschriften, besondere Vorschriften für die Johann-Wolfgang-Goethe-Universität und schließlich die Übergangs- und Schlussvorschriften.

Da die bisherige jährliche Neuwahl des Rektors als problematisch angesehen wird, soll ein vierjähriger Rektor künftig Kontinuität garantieren. Wegen des Einspruches der Opposition entscheidet man sich für einen Kompromiss: Den Universitäten wird es schließlich freigestellt, sich für einen auf vier Jahre gewählten Rektor, einem Hochschulpräsidenten, der für acht Jahre gewählt werden soll und schließlich einem Direktorium zu entscheiden.

Nach einer Beschreibung der Kompetenzen des Senats wird im § 15 die Verantwortung der Fakultäten für einen ordnungsgemäßen Ablauf des Studiums festgelegt, sie also gesetzlich zur Studienreform verpflichtet: „Sie sorgen dafür, dass die Studenten innerhalb der festgesetzten Mindestdauer des Studiums in sachgerechter Reihenfolge über alle notwendigen Fächer ihres Studienbereiches Vorlesungen, Übungen und andere Unterrichtsveranstaltungen besuchen und ihr Studium abschließen können.“ Zu diesem Zweck werden Studienordnungen aufgestellt, regelmäßige Studienberatungen durchgeführt. Die Prüfungsorgane wirken darauf hin, dass von den Studenten die in den Prüfungsordnungen vorgesehenen Studienzeiten eingehalten werden. Des Weiteren postuliert das Gesetz die Einführung von Übungen und Kursen in der vorlesungsfreien Zeit, um das Studium zu straffen, zu ergänzen und zu vertiefen.

An der Spitze der Fakultät, die im Rahmen der Hochschulsatzung ihre eigenen Satzungen erlassen, steht der der Dekan.

Zudem richtet das Gesetz richtet in Form der Körperschaft des öffentlichen Rechts die Studentenschaft ein, die unter der Rechtsaufsicht des Landes steht.

Mit Stimmrecht sollen studentische Vertreter an Sitzungen des Senats und der Senatsausschüsse und Vertreter der Fachschaft an den Fakultätssitzungen und Sitzungen der Fakultätsausschüsse teilnehmen. Ein Negativkatalog existiert lediglich für bestimmte Entscheidungen wie beispielsweise Berufungsvorschläge und Habilitationen.

Eine besondere Bedeutung gibt das HHG-1966 der Universitätssatzung, die jedoch anschließend niemals verabschiedet wird. Die internen Widerstände sind unüberwindlich.

Im Bereich des studentischen Ordnungsrecht gilt das Gesetz betreffend die Rechtsverhältnisse der Studierenden und die Disziplin auf den Landes-Universitäten vom 29. Mai 1879, das aber im Ergebnis im Verlauf der Unruhen nie zu Sanktionen geführt hat: