Wolfgang Kraushaar, SHB

Wolfgang Kraushaar

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Kraushaar wuchs im nordhessischen Dorf Niederurff auf, sein Vater war Kfz-Mechaniker, seine Mutter betrieb ein Lebensmittelgeschäft. Ab der 5. Klasse besuchte er bis zum Abitur 1968 die König-Heinrich-Schule in Fritzlar. 966/67 wandte Kraushaar sich als einziger in seinem Umfeld gegen die Einberufung zur Bundeswehr und stellte einen Antrag auf Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer. Nach seiner Anerkennung absolvierte er 1969/70 den ihm zugewiesenen Zivildienst als Pfleger auf der geschlossenen Abteilung einer Psychiatrischen Klinik im Taunus. Anschließend setzte er das 1968 angefangene Studium der Politikwissenschaft, Philosophie und Germanistik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main fort. Im Verlauf der Studentenbewegung fiel er in keiner Weise auf Im Jahr 1972 war er Mitbegründer der Sozialistischen Hochschulinitiative, als deren Kandidat 1974/75 Vorsitzender des Frankfurter AStA.

Kraushaar Wikipedia

Siehe auch seine Homepage

Oder: Ein Gespräch zwischen Michael Naumann und Kraushaar vom 17.04.2007, veröffentlicht durch „Die Zeit“ 

Anmerkung Riehn:

Kraushaar ist kein Aktivist der Studentenbewegung. Erst 1972 tritt er hochschulpolitisch als Mitbegründer der Sozialistischen Hochschulinitiative in der Universität Frankfurt in Erscheinung und wird als deren Kandidat im Wintersemester 1974/75 zum Vorsitzenden des Allgemeinen Studentenausschusses gewählt.