Iring Fetscher

Fetscher wird am 6. August 1963 zum ordentlichen Professor ernannt und auf den Lehrstuhl Politische Wissenschaften II eingewiesen. – * 4. März 1922 in Marbach am Neckar; † 19. Juli 2014 in Frankfurt am Main

Im dem Buch „Zwischen Universität und Politik“ wird das akademische Leben von Iring Fetscher ab seiner Berufung (1962) bis zu seiner Emeritierung (1988) an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität zu Frankfurt am Main thematisiert. In diesen Zeitraum fallen die Beschäftigung mit dem Dritten Reich, der DDR, der Studentenunruhen, der RAF und den neuen sozialen Bewegungen.

Achtung: wird noch ausgeführt und ausgebaut!!!!

Die Auseinandersetzung mit eigener Schuld

Mit seiner Zeit als Offizier in der Wehrmacht setzt sich Fetscher 1995 in seinen Lebenserinnerungen auseinander. Er veröffentlicht das autobiografische Werk „Neugier und Furcht. Versuch, mein Leben zu verstehen„.

Iring Fetscher Nazizeit

Die Rolle von Fetscher im Verlauf der universitären Auseinandersetzungen

Fetscher gerät am 20. November 1967 mit einem Flugblatt in das Visier des SDS

Man wirft ihm politische Zensur vor:

Fetscher Studentenbewegung

Zitate aus: Die Zäsur der sechziger Jahre Seite 220 bis 233 mit Hinweisen auf Rüegg, Mitscherlich und Krahl

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Die Berufung Fetschers an die Johann Wolfgang Goethe-Universität

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Die gescheiterte Berufung Golo Manns

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Seite 23

Die Habilitation von Fetscher

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Seite 332

Das Verhältnis von Fetscher zu Horkheimer

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Seite 333

Fetscher als marxistischer Soziologe einerseits und die bürgerlichen Soziologen andererseits

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Seite 335

Fetscher und militante Studenten

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Seite 336

Fetscher und die Studentenbewegung

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Seite 337

Fetscher Studentenbewegung
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Seite 338

Fetscher und das Institut für Sozialforschung

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Seite 339

Fetschers Sympathie für militante Jugendliche

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Seite 339

Terrorismus und kritische Theorie

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Seite 340

Nachrufe auf Fetscher

Der Tagesspiegel vom 20. Juli 2014:

„Iring Fetscher hat das akademische Klima und die Umgangsformen an der Goethe-Universität, der er bis zur Emeritierung 1987 treu geblieben ist, in hohem Maße mitgeprägt. In der Zeit der Studentenbewegung ebenso wie in der anschließenden Phase studentischer Aktivistengruppen. Dabei hat er sich darum bemüht, den akademischen Freiraum nach beiden Seiten offen zu halten: zur offenen und engagierten Auseinandersetzung über politische Fragen, aber auch zur Arbeit an den Thema, denen seine Lehrveranstaltungen gewidmet waren. Das war nicht immer einfach und setzte großes taktisches Geschick und Fingerspitzengefühl voraus. Beides hat Fetscher in dieser Zeit immer wieder gezeigt.“

Nachruf von Prof. Münkler anlässlich Fetschers Tod.

Nachruf vom 20. Juli 2014
Der Politikwissenschaftler Iring Fetscher ist tot. Der berühmte Marxismus-Forscher und einstige Berater von Willy Brandt starb am Samstag im Alter von 92 Jahren in einem Frankfurter Krankenhaus. Das berichtet seine Familie.

Ihr Vater sei bis kurz vor seinem Tod noch wach und aktiv gewesen, sagt Caroline Fetscher, Publizistin und Redakteurin beim „Tagesspiegel“. In diesem Jahr erscheint seine Habilitation über Hegel in neuer Auflage. Fetscher, der in Frankfurt in der Nähe von Marcel Reich-Ranicki wohnte war mit dem im vergangenen Jahr gestorbenen Literaturkritiker auch gut befreundet.